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GROßBRITANNIEN
Berlin - Mit ihren Exklusivvertriebsmodellen (Direct to pharmacy, DTP) haben die multinationalen Pharmakonzerne den britischen Pharmagroßhandel innerhalb von drei Jahren regelrecht stranguliert. Aus Großhändlern wurden Auftragslogistiker; drei internationale Pharmahändler haben die unternehmerische Neuausrichtung mitgemacht und sind noch im Rennen: AAH (Celesio), Phoenix und Alliance Healthcare (Boots). Die Lieferprobleme sind trotz Marktabschottung schlimmer geworden. Jetzt vertreibt Novartis zehn Produkte nicht mehr exklusiv, sondern nur noch selbst.
Direkt statt DTP: In Großbritannien nimmt Novartis einige Produkte aus dem Exklusiv- in den Eigenvertrieb. Foto: Elke Hinkelbein
Eigentlich hatten die Hersteller den Abfluss von Produkten aus dem
britischen Markt - vor allem in Richtung USA - verhindern wollen: Bei
DTP bleibt der Pharmakonzern bis zur Abgabe an die Apotheke Eigentümer
der Ware, bei so genannten „reduced wholesaler"-Modellen dürfen nur
ausgewählte Großhändler die Produkte vertreiben.
Doch offenbar zeigen die wettbewerbsrechtlich umstrittenen
Vertragsmodelle wenig Wirkung. Die Schwäche des britischen Pfunds hat
die Nachfrage im europäischen Ausland steigen lassen; der ehemalige
Importmarkt ist zum Exportmarkt geworden. Die Hersteller werfen den
Apothekern vor, Ware ins Ausland zu verkaufen statt an Patienten
abzugeben, und drehen den Hahn weiter zu. Die Pharmazeuten klagen über
massive Lieferprobleme.
Das Misstrauen sitzt tief. Jetzt kippt der Pharmakonzern Novartis für
zehn hochpreisige Produkte sogar sein DTP-Modell: Aclasta, Afinitor,
Exjade, Glivec, Myfortic, Sandimmun, Sandostatin, Tasigna, Tobi und
Zometa werden seit Monatsbeginn nur noch direkt vertrieben. „Patient
Priority Supply Service", lautet der hauseigene Terminus für das
Effizienzprogramm. Nach Medienberichten hatte Novartis zuletzt sogar von
Apothekern verlangt, die jeweilige ärztliche Verordnung mit der
Bestellung zu faxen, und damit den Unmut der Branche auf sich gezogen.
Solche Maßnahmen dürften in Zukunft hinfällig sein - dank Direkt- statt
Exklusivvertrieb. Branchenpionier Pfizer, seit 2007 im Geschäft mit
Alliance Boots, hatte bereits vor einem Jahr damit begonnen, Apotheken,
die durch ungewöhnliche Bestellungen auffallen, genauer unter die Lupe
zu nehmen.
Unterdessen läuft die DTP-Rallye weiter: Medac vertreibt seit März
exklusiv, Alk Abello und Bayer Diabetes Care seit April, Shire seit Mai,
Boehringer Ingelheim seit Anfang Juni. Produkte von Schering-Plough
sind ab Juli nur noch exklusiv zu beziehen.
Patrick Hollstein, Freitag, 04. Juni 2010, 09:40 Uhr
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