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GROßBRITANNIEN
Berlin - In Großbritannien klagen die Apotheker immer noch über Bestellschwierigkeiten. Nach Angaben des britischen Apothekerverbandes mangelt es derzeit an 37 verschiedenen Arzneimitteln, darunter das Zytostatikum Glivec (Imatinib) von Novartis, das Antidiabetikum Januvia (Sitagliptin) von MSD sowie das Neuroleptikum Zyprexa (Olanzapin) von Eli Lilly. Hersteller und Apotheker streiten darüber, ob das Problem bei den Exklusivvertriebsmodellen der Pharmafirmen oder den Exportgeschäften der Apotheker liegt.
Leere Regale: In Großbritannien klagen Apotheker über anhaltende Lieferprobleme. Foto: PSNC
Bei einer Umfrage der britischen Apothekerkammer gaben 57 Prozent der
Befragten an, dass sich die Situation seit Februar nicht verbessert
habe. 40 Prozent der 114 befragten Apotheker sehen sogar eine
Verschlimmerung. „Die Apotheker müssen weiterhin kostbare Zeit mit der
Beschaffung der Arzneimittel verbringen, statt sie in die Betreuung der
Patienten zu investieren", teilte die Kammer mit. Die Mehrheit der
Apotheker muss laut Umfrage täglich bis zu einer Stunde mehr Zeit für
die Besorgung knapper Medikamente aufbringen.
Trotzdem hakt es bei den Lieferungen: Knapp die Hälfte der Befragten hat
bereits eine Woche oder länger auf ein bestelltes Medikament gewartet.
Ein Drittel der Apotheker wurde im längsten Fall erst nach zwei Tagen
beliefert. Entsprechend häufen sich die Anfragen von Patienten: Die
Hälfte der Apotheken erhält jeden Tag mindestens einen Anruf pro Tag von
verärgerten Kunden. Bei 14 Prozent sind es zwei oder mehr Anfragen.
Die Apotheker versuchen auf verschiedenen Wegen an Ware zu kommen: Fast
alle fragen direkt beim Hersteller nach Präparaten für die
Notfallversorgung. Sieben von zehn Apothekern rufen ihre Kollegen in der
Nachbarschaft an. Um die Versorgung aller Patienten zu gewährleisten,
geben drei Viertel der Apotheker nur Teilmengen ab. Ein ähnlich hoher
Anteil sucht in Absprache mit dem behandelnden Arzt nach alternativen
Arzneimitteln.
Die Apotheker fordern jetzt eine behördlich geführte Liste, die aktuell
Auskunft über fehlende Arzneimittel gibt. Zudem wollen sie zusammen mit
dem Gesundheitsministerium und der Arzneimittelbehörde
Handlungsempfehlungen erarbeiten, wie mit dem Arzneimittelmangel
umgegangen werden soll.
Bereits Anfang des Jahres hatten die Apotheker über den
Medikamentenmangel geklagt. Die Industrie macht die Apotheken für den
Notstand mitverantwortlich: Anstatt die Ware an Patienten abzugeben,
würden die Apotheken die Arzneimittel ins Ausland verkaufen, so die
Vorwürfe. Seit 2007 hat sich der Pharmagroßhandel aufgrund der
Exklusivvertriebsmodelle (Direct to pharmacy, DTP) der Hersteller
komplett gewandelt.
Désirée Kietzmann, Mittwoch, 26. Mai 2010, 10:39 Uhr
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